Svenja Knotter

Ich bin Svenja und engagiere mich in der DGB- Hochschulgruppe Jena. Ich habe Jura studiert und befinde mich auf dem Weg ins Berufsleben. Im Studium interessierte ich mich besonders für Arbeits- und Sozialrecht und habe gemerkt, dass ich mich durch Mitarbeit in der Gewerkschaft persönlich einbringen kann.

 

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Immer wieder berate ich im Rahmen des student@work- Programms Studierende im Arbeits- und Sozialrecht und habe dazu auch schon Vorträge gehalten. Wir setzen uns als DGB-Hochschulgruppe solidarisch für benachteiligte Menschen ein, kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen der beschäftigten StudentInnen. Ein großes Anliegen ist uns auch die Anwendung des Mindestlohnes auf die studentischen Beschäftigten.

 

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Mich motiviert vor allem die Auseinandersetzung mit den Themen, die mich interessieren. Dies ermöglicht mir die Mitarbeit beim DGB. Weiter kann ich anderen Angestellten, die Probleme an der Arbeit haben, helfen, diese zu lösen. Mit dem DGB streite ich für eine bessere und größere Außenwahrnehmung gewerkschaftlicher Themen, damit sich möglichst viele Menschen damit identifizieren können, dann auch dafür eintreten und für die Interessen der Arbeitenden kämpfen.

 

Was findest du an Beratung gut?

Beratung gibt keine Lösung vor, sondern die zu beratende Person entwickelt ihre eigenen, in dem wir gezielt Fragen stellen. Das hilft oft schon dadurch, dass andere Perspektiven, andere Blickwinkel auf Themen, Draufsichten anderer Personen aufgezeigt und nicht von außen übergestülpt werden. Die zu Beratende ist dadurch auch motivierter, ihre eigene Lösungsstrategie anzugehen und bringt damit nicht nur sich, sondern auch den DGB nach vorn.

 

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Besonders gut können meines Erachtens BeraterInnen Themen angehen, in denen sie keine ExpertInnen sind. Meiner Meinung nach sollten DemokratieberaterInnen möglichst unvoreingenommen sein, was besonders dann gefährdet wird, wenn wir den Drang verspüren, unser Wissen und unsere eigenen Erfahrungen weitergeben zu wollen. Ich versuche, meine Meinung nicht auf die zu Beratende zu übertragen, sondern zu schauen, wie sie sich selbst helfen kann